wettanbieterohnesteuer
Menü
Stand: Juli 2026

Wie wir prüfen: unsere Methodik für die Bewertung der Anbieter

Ob ein Wettanbieter wirklich steuerfrei ist, lässt sich nicht aus der Werbung ablesen, sondern nur am tatsächlichen Wettschein. Diese Seite erklärt, wie wir prüfen: welche Quellen wir nutzen, wie unsere Methodik für steuerfreie Wettanbieter aufgebaut ist und warum die Reihenfolge im Ranking nicht bezahlt werden kann. Ziel ist, dass jede Einordnung nachvollziehbar bleibt.

Drei Prüfquellen: 1. GGL-Whitelist-Abgleich, 2. Anbieter-AGB und Steuer-Hinweise, 3. datierter Live-Check am echten Wettschein; bestätigt erst, wenn alle drei zusammenpassen.

Drei Quellen, mit denen wir prüfen

Jeder Anbieter durchläuft dieselbe Prüfung aus drei voneinander unabhängigen Quellen. Erst wenn alle drei zusammenpassen, gilt eine Einordnung als bestätigt:

  • GGL-Whitelist-Abgleich. Wir gleichen jeden Anbieter mit der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) ab. Nur wer dort eine gültige deutsche Sportwetten-Erlaubnis hat, kommt überhaupt ins Ranking. Das ist die harte Eintrittsschwelle, noch vor jeder Frage nach der Steuer.
  • Anbieter-AGB und Steuer-Hinweise. Wir lesen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die offiziellen Steuer-Hinweise des Anbieters. Dort steht, ob er die 5,3 % übernimmt, ob das für alle Wetten oder nur für Kombiwetten gilt und ob online und Wettshop gleich behandelt werden.
  • Live-Wettschein-Check mit Datum. Zuletzt legen wir eine echte Wette an und sehen am Wettschein nach, was tatsächlich abgezogen wird. Dieser Check ist entscheidend, weil AGB und Praxis auseinanderlaufen können. Jeder Check wird mit Datum vermerkt.

Erst wenn Lizenz, AGB und Live-Wettschein dasselbe Bild ergeben, stufen wir einen Anbieter als steuerfrei ein; sonst wird er niedriger oder als nur teilweise steuerfrei geführt.

Das Drei-Stufen-System

Aus der Prüfung ergibt sich eine Einordnung in drei Stufen. Sie beschreibt allein, wie der Anbieter mit der Wettsteuer umgeht, nicht, wie „gut“ er sonst ist:

  • Vollständig steuerfrei. Der Anbieter übernimmt die 5,3 % auf alle Wetten, Gewinne werden ohne Abzug ausgezahlt. Das ist die Eintrittsschwelle für die Spitze des Rankings der steuerfreien Wettanbieter.
  • Teilweise steuerfrei. Der Verzicht gilt nur unter Bedingungen, etwa nur für Kombiwetten oder nur online. Einzelwetten oder der Wettshop werden weiter besteuert. Details dazu unter teilweise steuerfrei.
  • Kunde zahlt. Der Anbieter gibt die 5,3 % weiter, entweder vom Einsatz (vorab abgezogen) oder vom Gewinn (erst im Gewinnfall). Diese Anbieter können lizenziert und seriös sein, sind aber nicht steuerfrei.

Wie viel die Steuer in den letzten beiden Stufen konkret kostet, lässt sich mit dem Wettsteuer-Rechner in Euro nachrechnen, mit demselben Rechenweg, den auch wir verwenden.

Warum das Ranking nicht bezahlt ist

Die Reihenfolge im Ranking richtet sich ausschließlich nach nachprüfbaren Kriterien: zuerst die Steuerübernahme, dann die GGL-Lizenz, danach Konditionen wie Auszahlung, Lizenzumfang und Angebotsbreite. Eine Platzierung lässt sich nicht kaufen. Wir nutzen Partnerlinks, über die eine Vergütung entstehen kann; ob und wo ein Anbieter erscheint, hängt davon aber nicht ab. Anbieter, die die Steuer weitergeben, benennen wir als solche, auch wenn sie beworben werden.

Anonyme Redaktion statt erfundener Experten

Wir treten als anonyme Fachredaktion auf und erfinden bewusst keine Namen, Fotos oder Titel, um Autorität vorzutäuschen. Vertrauen soll nicht über eine ausgedachte Person entstehen, sondern über die Methode: offengelegte Quellen, datierte Checks und ein Rechenweg, den jeder selbst nachvollziehen kann. Wo eine Angabe noch nicht abschließend bestätigt ist, kennzeichnen wir das offen, statt eine feste Zahl zu behaupten.

Wie der Steuerfrei-Radar aktuell bleibt

Der Steuerstatus eines Anbieters ist kein Dauerzustand: Die Steuerübernahme ist eine freiwillige, kommerzielle Entscheidung, die ein Buchmacher wieder ändern kann. Deshalb prüfen wir bei jedem bestätigten Wechsel neu und mindestens einmal im Monat. Den datierten Gesamtstand (wer aktuell noch steuerfrei ist, wer nur teilweise und wer wieder abzieht) pflegen wir im Steuerfrei-Radar (Stand Juli 2026). So bleibt sichtbar, wann eine Angabe zuletzt geprüft wurde.

Häufige Fragen

Werden Anbieter für die Platzierung bezahlt?

Nein. Die Reihenfolge im Ranking ist nicht käuflich. Einsortiert wird ausschließlich nach der Steuerübernahme, der GGL-Lizenz und den geprüften Konditionen. Wir arbeiten mit Partnerlinks, über die eine Vergütung entstehen kann; diese Vergütung beeinflusst weder, ob ein Anbieter gelistet wird, noch seine Position.

Wie aktuell sind die Angaben?

Den Steuerstatus prüfen wir bei jedem bestätigten Wechsel und mindestens monatlich am Live-Wettschein. Jeder Eintrag trägt ein Prüfdatum; der laufende Überblick steht im Steuerfrei-Radar (Stand Juli 2026). Weil die Steuerübernahme freiwillig ist, formulieren wir sie nie als dauerhaft.

Warum nur GGL-lizenzierte Anbieter?

Weil in Deutschland nur Anbieter mit einer Erlaubnis der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) legal Sportwetten anbieten dürfen. Wer nicht auf der GGL-Whitelist steht, kommt nicht ins Ranking, unabhängig davon, wie sein Angebot aussieht. Anbieter ohne deutsche Lizenz führen wir allenfalls als „nicht gelistet“.

Prüft ihr die Steuer für jede Wettart einzeln?

Ja, so weit es der Live-Check zulässt. Ein Anbieter kann Kombiwetten steuerfrei stellen und Einzelwetten besteuern. Solche Unterschiede halten wir getrennt fest und ordnen den Anbieter dann als nur teilweise steuerfrei ein; nachzulesen unter teilweise steuerfrei.

Nennt ihr die Namen der Redaktion?

Wir arbeiten als anonyme Fachredaktion und erfinden keine Experten oder Titel, um Seriosität vorzutäuschen. Nachprüfbar ist unsere Arbeit über die Methodik: offengelegte Quellen, datierte Checks und ein Rechenweg, den jeder mit dem Wettsteuer-Rechner nachvollziehen kann.

Kann ich eure Berechnung selbst nachvollziehen?

Ja. Der Wettsteuer-Rechner nutzt denselben Rechenweg, den wir für die Bewertung verwenden: 5,3 % auf den Einsatz beziehungsweise vom Gewinn. So lässt sich der Steuervorteil eines Anbieters in Euro selbst überprüfen.